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Chad Kolarik: „Ich schieße oft und gerne“

In der abgelaufenen Saison ging Chad Kolarik noch für Kloten auf Torejagd, ab der kommenden wird er das für die Adler tun. Im Interview mit uns sprach der 30-jährige Angreifer über seine gemeinsame Zeit mit Sean Simpson und Colin Muller in der Schweiz, seine ersten Eindrücke von Mannheim und beantwortete einige Fragen der Adler-Fans.

Chad, herzlich willkommen in Mannheim. Warum hast du dich für einen Wechsel zu den Adlern entschieden?
Meine Frau und ich waren vor einigen Wochen auf Einladung von Teal Fowler in Mannheim. Er hat uns die SAP Arena und auch ein bisschen was von der Stadt gezeigt. Es hat uns beiden hier richtig gut gefallen. Die Bedingungen in der Arena sind auf NHL-Niveau, das hat mich schwer beeindruckt. Mannheim ist eine große Herausforderung für mich, ich freue mich sehr darauf.

Was wusstest du denn im Vorfeld bereits über die Adler?
Die Meisterschaft 2015 habe ich natürlich mitbekommen, auch die vergangene Saison, die aus Adler-Sicht enttäuschend verlief. Die Mannschaft hatte immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, das macht es dann natürlich schwer. Trotzdem sind die Adler eine Top-Organisation. Bevor Sean Simpson hier als Trainer in Betracht gezogen wurde, habe ich mit ihm über Mannheim gesprochen. Er hat mir zu den Adlern geraten.

Du hast in Kloten ein Jahr unter Sean gespielt. Für welches Eishockey steht er?
In Kloten haben wir aggressiv und offensiv gespielt, wir haben die sechstmeisten Treffer der ganzen Liga erzielt. Man muss sich aber auch um die eigene Zone kümmern, das gehört einfach dazu. In Kloten war die Personaldecke etwas dünner, da konnte man nicht auf Teufel komm raus nach vorne spielen. In Mannheim ist das etwas anders, wir haben hier viele offensiv denkende Spieler und wir werden diese „Feuerkraft“ auch aufs Eis bringen, da bin ich mir sicher. Sean und auch Colin Muller sind auf der Bank sehr ruhig, sie treffen in der Ansprache an die Mannschaft aber immer den richtigen Ton. Ich freue mich, dass ich weiter mit ihnen zusammenarbeiten kann.

Welche Ziele hast du dir gesetzt?
Als Mannschaft will man immer so erfolgreich wie möglich sein, egal ob in der Hauptrunde oder den Playoffs. Eine Meisterschaft zu gewinnen wäre natürlich ein Traum, dafür muss aber alles passen. Mannheim hat hervorragende Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. Es liegt an uns Spielern, das auch aufs Eis zu bringen. Persönlich will ich meinen Platz im Kader finden und dazu beitragen, dass wir erfolgreich sind.

Als welchen Spielertyp würdest du dich selbst beschreiben?
Ich schieße oft und gerne (lacht). Grundsätzlich sehe ich meine Stärken in der Offensive, egal ob auf dem Flügel oder in der Mitte. Ich bereite Tore vor und erziele sie auch selbst.

Zum Abschluss wollen wir noch ein paar Fragen weitergeben, die unsere Fans dir über Facebook gestellt haben. Was hat die Rückennummer 42 für dich zu bedeuten?
Ich habe zu meiner Zeit auf dem College immer mit der 24 gespielt. Als ich dann Profi wurde und in die AHL nach San Antonio gewechselt bin, war die Nummer dort schon vergeben. Also habe ich einfach die Zahlen getauscht. Dabei bin ich dann auch geblieben, auch wenn die 24 in späteren Clubs noch nicht vergeben war.

Für welchen Beruf hättest du dich entschieden, wenn es mit der professionellen Eishockeykarriere nicht funktioniert hätte?
Profi-Golfer könnte ich mir vorstellen (lacht). Aber ich wäre wahrscheinlich eher Handwerker geworden, Schreiner zum Beispiel. Ich mache viele Dinge rund um mein Haus selbst, das macht mir einfach Spaß.

Wie gestaltest du dein Sommertraining und was sind deine Lieblingsübungen im Kraftraum?
Unter der Woche trainiere ich außer Mittwoch jeden Tag. Ich gehe in den Kraftraum und arbeite zusätzlich an meiner Ausdauer. Ab Juli gehe ich dann auch wieder aufs Eis hier in Nordamerika. Krafttraining ist abseits der Eisfläche das, was mir am meisten Spaß macht. Da erkennt man einfach schnell einen Fortschritt, wenn man mehr Wiederholungen oder mehr Gewicht schafft

Chad Kolarik: „Ich schieße oft und gerne“

27. Mai 2016

In der abgelaufenen Saison ging Chad Kolarik noch für Kloten auf Torejagd, ab der kommenden wird er das für die Adler tun. Im Interview mit uns sprach der 30-jährige Angreifer über seine gemeinsame Zeit mit Sean Simpson und Colin Muller in der Schweiz, seine ersten Eindrücke von Mannheim und beantwortete einige Fragen der Adler-Fans.

Chad Kolarik: „Ich schieße oft und gerne“

Sean Simpson kennt Chad Kolarik aus der gemeinsamen Zeit in Kloten.

Chad, herzlich willkommen in Mannheim. Warum hast du dich für einen Wechsel zu den Adlern entschieden?

Meine Frau und ich waren vor einigen Wochen auf Einladung von Teal Fowler in Mannheim. Er hat uns die SAP Arena und auch ein bisschen was von der Stadt gezeigt. Es hat uns beiden hier richtig gut gefallen. Die Bedingungen in der Arena sind auf NHL-Niveau, das hat mich schwer beeindruckt. Mannheim ist eine große Herausforderung für mich, ich freue mich sehr darauf.

Was wusstest du denn im Vorfeld bereits über die Adler?

Die Meisterschaft 2015 habe ich natürlich mitbekommen, auch die vergangene Saison, die aus Adler-Sicht enttäuschend verlief. Die Mannschaft hatte immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, das macht es dann natürlich schwer. Trotzdem sind die Adler eine Top-Organisation. Bevor Sean Simpson hier als Trainer in Betracht gezogen wurde, habe ich mit ihm über Mannheim gesprochen. Er hat mir zu den Adlern geraten.

Du hast in Kloten ein Jahr unter Sean gespielt. Für welches Eishockey steht er?

In Kloten haben wir aggressiv und offensiv gespielt, wir haben die sechstmeisten Treffer der ganzen Liga erzielt. Man muss sich aber auch um die eigene Zone kümmern, das gehört einfach dazu. In Kloten war die Personaldecke etwas dünner, da konnte man nicht auf Teufel komm raus nach vorne spielen. In Mannheim ist das etwas anders, wir haben hier viele offensiv denkende Spieler und wir werden diese „Feuerkraft“ auch aufs Eis bringen, da bin ich mir sicher. Sean und auch Colin Muller sind auf der Bank sehr ruhig, sie treffen in der Ansprache an die Mannschaft aber immer den richtigen Ton. Ich freue mich, dass ich weiter mit ihnen zusammenarbeiten kann.

Welche Ziele hast du dir gesetzt?

Als Mannschaft will man immer so erfolgreich wie möglich sein, egal ob in der Hauptrunde oder den Playoffs. Eine Meisterschaft zu gewinnen wäre natürlich ein Traum, dafür muss aber alles passen. Mannheim hat hervorragende Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. Es liegt an uns Spielern, das auch aufs Eis zu bringen. Persönlich will ich meinen Platz im Kader finden und dazu beitragen, dass wir erfolgreich sind.

Als welchen Spielertyp würdest du dich selbst beschreiben?

Ich schieße oft und gerne (lacht). Grundsätzlich sehe ich meine Stärken in der Offensive, egal ob auf dem Flügel oder in der Mitte. Ich bereite Tore vor und erziele sie auch selbst.

Zum Abschluss wollen wir noch ein paar Fragen weitergeben, die unsere Fans dir über Facebook gestellt haben. Was hat die Rückennummer 42 für dich zu bedeuten?

Ich habe zu meiner Zeit auf dem College immer mit der 24 gespielt. Als ich dann Profi wurde und in die AHL nach San Antonio gewechselt bin, war die Nummer dort schon vergeben. Also habe ich einfach die Zahlen getauscht. Dabei bin ich dann auch geblieben, auch wenn die 24 in späteren Clubs noch nicht vergeben war.

Für welchen Beruf hättest du dich entschieden, wenn es mit der professionellen Eishockeykarriere nicht funktioniert hätte?

Profi-Golfer könnte ich mir vorstellen (lacht). Aber ich wäre wahrscheinlich eher Handwerker geworden, Schreiner zum Beispiel. Ich mache viele Dinge rund um mein Haus selbst, das macht mir einfach Spaß.

Wie gestaltest du dein Sommertraining und was sind deine Lieblingsübungen im Kraftraum?

Unter der Woche trainiere ich außer Mittwoch jeden Tag. Ich gehe in den Kraftraum und arbeite zusätzlich an meiner Ausdauer. Ab Juli gehe ich dann auch wieder aufs Eis hier in Nordamerika. Krafttraining ist abseits der Eisfläche das, was mir am meisten Spaß macht. Da erkennt man einfach schnell einen Fortschritt, wenn man mehr Wiederholungen oder mehr Gewicht schafft.

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